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Satelliten

Mit Satellitendaten bessere Prognosen treffen

Satelliten umkreisen die Erde, um Informationen zu sammeln und zu versenden. Mithilfe dieser Informationen können Landwirt*innen bessere Ernteprognosen erstellen, Wissenschaftler*innen frühzeitig Umweltkatastrophen prognostizieren, Anpassungen an den Klimawandel vorschlagen oder Gewässer und die Artenvielfalt schützen.

80

GIZ-Projekte arbeiten weltweit mit Satelliten

130

Standorte nutzen Satellitendaten

16

von 17 der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden durch Satelliten unterstützt

Satellitendaten werden häufig kombiniert mit Informationen, die durch Sensoren in Flugzeugen und Drohnen erfasst werden. Diese Informationen bezeichnet man als Fernerkundungsdaten. Sie sind ein hilfreiches Instrument, um in „datenarmen“ Regionen, die schwer zugänglich oder von Konflikten betroffen sind, komplexe lokale Sachverhalte zu veranschaulichen und beantwortet zu können. Da Fernerkundungsdaten unabhängig von nationalen Grenzen aufgezeichnet werden, können Datenlücken geschlossen werden.

Außerdem lässt sich anhand von Satelliten- und anderen Fernerkundungsdaten auch die Entwicklung von geografischen Bedingungen über längere Zeiträume nachverfolgen. So können die Folgen von Regenwaldabholzung, Umweltverschmutzung, Waldbränden und Überschwemmungen überwacht und entsprechende entwicklungspolitische Maßnahmen abgeleitet werden. Satellitendaten ermöglichen außerdem, Prognose- und Frühwarnsysteme einzurichten, damit sich betroffene Länder frühzeitig auf Umweltereignisse einstellen können.

Projekte

MAPME

(engl. Maps for Planning, Monitoring and Evaluation) ist eine Initiative der KfW Entwicklungsbank zur Förderung von Open Source bei der Nutzung von Fernerkundung und Geodaten für die Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Grundidee ist, Methoden und Werkzeuge der Geodatenanalyse allen Institutionen in der internationalen EZ und den Partnern vor Ort gleichsam zugänglich zu machen.

Projektwebsite

InsuResilience

schützt Bauern und Bäuerinnen durch neue Versicherungsmodelle vor wetterbedingten Schäden. Das Konzept basiert auf Wetterdaten, die von Satelliten bereitgestellt werden. Falls die Grenzwerte einer bestimmten Regenmenge über- oder unterschritten werden, wird eine Ausfallsumme bereitgestellt.

Projektwebsite

GIZ Data Lab

nutzt Satellitendaten, um in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Statistikbehörde DANE ein umfassendes Bild der Stadt Medellín zu erstellen und politische Entscheidungsträger*innen zu unterstützen, ein widerstandsfähiges Lebensumfeld proaktiv zu planen.

Projektwebsite

FAIR Forward

organisiert virtuelle Bootcamps gemeinsam mit der gemeinnützigen Radiant Earth-Stiftung und der Makerere Universität für Fachleute aus Partnerländern in Afrika. Ziel ist es, die Teilnehmenden zum Einsatz von KI-Techniken zu schulen, um Geodaten für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

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