[digital.global] im Dialog

Das [digital.global] Netzwerk vereint weit über 100 Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Deutschland, unseren Partnerländern sowie unserem multilateralen Partnersystem.

Als Plattform für alle Akteure, die eine sozial-ökologischen und feministische digitale Transformation vorantreiben, lebt das Netzwerk von seinen starken Partnerschaften und dem kontinuierlichen Austausch. Sein Ziel ist es, die Innovationskraft der Digitalwirtschaft für entwicklungspolitische Ziele zu nutzen und sich dabei an den Bedarfen der Partnerländer zu orientieren. Um die technische und finanzielle Zusammenarbeit an die sich laufend verändernden Herausforderungen der fortschreitenden digitalen Transformation aller Lebensbereiche anzupassen ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im ständigen Dialog mit seinen Initiativen und Partnern.

ICEGOV 2023 Roundtable Session: Agile Regulation of the Gig Economy

Roundtable: Die Zukunft des nationalen Multi-Stakeholder-Dialogs

Western Balkans Digital Summit Side Event: Start der EU-Nachbarländer-Abteilung des D4D Hub

Regional Conference on Digital Transformation in East Africa Community

Internet Governance Forum

Offenes Forum: Planetare Grenzen von KI: Wie gestalten wir eine gerechte Digitalisierung?…

Kick-Off and Technical Exchange Event for the EU-LAC Digital Alliance in Central America

GSMA Mobile World Congress Kigali

Der GSMA Mobile World Congress Kigali bringt vom 17.-19. Oktober in Ruanda…

Ideathon on Gender Equality and Equity in the Tech-Sector (HIIG & GIZ Cambodia)

Women in Tech: Inspirational Talk and Multi-Stakeholder Dialogue (HIIG & GIZ Mauritania)


  • KOFISI Hotel Nairobi, Kenia
    12:00 Uhr - 14:45 Uhr CEST

    Africa Climate Summit side event: Investing in the Digital and Green Transformation – Launch of the Green Data Centres Guide

    Hauptziel dieser Sitzung ist es, die dringende Notwendigkeit zu diskutieren, die Nachhaltigkeit des digitalen Sektors zu verbessern und digitale Innovationen für den Klimaschutz zu nutzen. Auf der Sitzung werden die neu entwickelten Investitionsrichtlinien für grüne Rechenzentren vorgestellt, die gemeinsam von der Weltbank und der ITU mit Unterstützung des BMZ/GIZ-Programms für globale digitale Transformation entwickelt wurden. Darüber hinaus wird eine Podiumsdiskussion über die Chancen und Herausforderungen bei der Förderung von Investitionen in nachhaltige digitale und grüne Infrastrukturen stattfinden.

    Ziele der Veranstaltung:

    • Verbreitung der Ergebnisse des Leitfadens und Anregung einer Debatte über die Voraussetzungen, Hindernisse und Qualitätsaspekte der Förderung grüner Rechenzentren in Afrika und darüber hinaus.
    • Schaffung eines Bewusstseins für die Ergebnisse des Berichts und Hervorhebung der Bedeutung der Einführung ökologisch nachhaltiger Praktiken in der Rechenzentrumsbranche
    • Einbindung von Interessenvertretern aus verschiedenen Sektoren, darunter Regierungsvertreter, Branchenexperten und Umweltorganisationen, in die Diskussion

    Sprecher*innen: John Tanui Permanent Secretary, MoICT, Kenya, Golestan Rawan, Chief Digital Technology Officer, UNEP, Thelma Quaye, Director of Digital Infrastructure, Smart Africa, Bodo Immink, Country Director, GIZ Kenya, Sara Ballan, Senior Digital Specialist, World Bank, Dan Kwach, MD East Africa for Africa Data Centers Association, Nkem Onwuamgegbu, Africa Director MIGA, Lucas Amollo, Manager, ICT and Smart City Solutions, KONZA, Osman Issah, Manager, Resilient and Inclusive Digital Infrastructure, Smart Africa, Aida Ndiaye, Senior Digital Program Leader, East Africa, AFD

    Zum Livestream

  • Kenyatta International Convention Centre, Nairobi, Kenia
    16:00 Uhr - 17:00 Uhr CEST

    Africa Climate Summit Side Event: Roundtable on Fostering Investments in Green and Secure Data Infrastructure in Africa

    Gastgeber dieser offiziellen Nebenveranstaltung der kenianischen Regierung war der Staatssekretär des Ministeriums für Verkehr und Fremdenverkehr.

    Hauptziel der Runde war es, die Partnerländer Kenia und Südafrika, die EU, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen (Weltbank, EIB, AFDB) und internationale Geber (BMZ, MFA Finland) zusammenzubringen. Es wurden Möglichkeiten, Mechanismen und Herausforderungen erörtert, wie Investitionen in nachhaltige und sichere Daten- und Digitalinfrastrukturen in Afrika auf der Grundlage der Global Gateway-Strategie der Europäischen Union beschleunigt werden können. Ein spezifisches Ziel war die Abstimmung zwischen den wichtigsten Interessengruppen wie afrikanischen Regierungen, öffentlichen und privaten Projektträgern und Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen, um wirkungsorientierte Investitionen in vertrauenswürdige und nachhaltige Daten- und digitale Infrastrukturen in Afrika zu fördern.

    Die Podiumsdiskussion hat sich mit folgenden Schlüsselfragen befasst:

    • Was sind die Hauptgründe für die derzeitigen Unterinvestitionen in nachhaltige digitale Infrastrukturen wie Rechenzentren in der Region Afrika?
    • Welche Rolle spielen staatliche Vorschriften und Anreize bei der Förderung von Investitionen in grüne und sichere Dateninfrastrukturen zur Unterstützung der lokalen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung?
    • Welche Chancen und Risiken bieten grüne und sichere Rechenzentren für die nachhaltige Entwicklung und die Einführung von Technologien in Afrika?
    • Wie können internationale und europäische Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen bei Ko-Investitionsprogrammen zusammenarbeiten, die Risiken teilen und Finanzmittel bündeln, um eine größere Wirkung zu erzielen?
    • Wie können der Europäische Fonds für nachhaltige Entwicklung Plus (EFSD+) und andere Finanzierungsmechanismen genutzt werden, um private Investitionen für grüne und sichere Rechenzentrumsprojekte zu mobilisieren?
    • Welche Schritte können den Zugang zu Finanzmitteln für Infrastrukturprojektträger in der Region verbessern?
      Wie können afrikanische Partner die technische Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wirksam einsetzen?
    • Wie sollen Initiativen zum Aufbau von Kapazitäten gestaltet werden, um das Wachstum lokaler Akteure und Arbeitskräfte mit Fachwissen über Vorschriften und Technologien für grüne und sichere Rechenzentren zu unterstützen?

    Moderation: Thelma Quaye, Director of Digital Infrastructure, Smart Africa

    Sprecher*innen:

    Dr. Heike Hamgart, Managing Director EBRD, Pasi Hellman, Under-Secretary of State, MFA Finland, Wendy Hughes, Senior Regional Director, Infrastructure Department, Africa World Bank, Carla Montesi, Director, Twin Transition, DG INTPA, John Tanui Permanent Secretary, MoICT, Kenya, Nicolas Williams, Director Digital Infrastructure, AFDB, Christian Elias, Head of Unit Public Sector, East Africa and Southern Africa EIB, Philipp Knill, BMZ

  • KOFISI Hotel, Nairobi, Kenia
    10:00 Uhr - 11:30 Uhr CEST

    Charting the pathway towards an inclusive green transition (in the margins of the Africa Climate Summit)

    Vom 4. bis 6. September 2023 findet in Nairobi, Kenia, der Africa Climate Summit (ACS) statt. In diesem Jahr steht der Gipfel unter dem Motto „Driving Green Growth & Climate Finance Solutions for Africa and the World“. Im Rahmen von ACS veranstaltet der #SmartDevelopmentFund, ein von der EU und dem BMZ co-finanziertes GIZ-Projekt, eine interaktive Veranstaltung mit dem Titel „Charting the pathway towards an inclusive green transition“.

    Die Veranstaltung umfasst eine Podiumsdiskussion, bei der führende Expert*innen aus dem digitalen und grünen Bereich zusammenkommen, um die einzigartige Rolle lokaler digitaler Innovationen bei der Förderung des Klimaschutzes zu untersuchen. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch die Digital and Green Innovation (DGIx) angekündigt, ein Beschleunigungsprogramm, das darauf abzielt, einzigartige Lösungen zu identifizieren, zu verfeinern und zu skalieren, die die digitale Transformation und lokales Fachwissen zur Bewältigung drängender Klimaherausforderungen nutzen.

    Erfahren Sie mehr über das DGIx-Programm, indem Sie an unserer Veranstaltung vor Ort oder online teilnehmen.

    Panelist*innen:

    • Alessandra Sgobbi, Referatsleiterin für Klimafinanzierung in der Generaldirektion Klimapolitik (DG CLIMA)
    • Amel Makhlouf, Internationale UN/EU-Expertin, Klima, Klimafinanzierung, nachhaltige Entwicklung
    • Taha Bawa, CEO & Mitbegründer von Goodwall
    • Fatou Jeng, Jugendklimaberaterin des Generalsekretärs der Vereinten Nationen (YAG)
    • Sheilah Birgen, Unternehmerin und Aufbau von Ökosystemen und Gemeinschaften

    Moderation: Kudzai Mubaiwa Vorstand Schatzmeister – AfriLabs

    Der Zugang zur Veranstaltung ist kostenlos.

    Hier teilnehmen Mehr Informationen

  • Tallinn, Estland

    Tallinn Digital Summit

    Der Tallinn Digital Summit 2023 fand am 05. September im Tallinn Creative Hub vor Ort sowie digital statt. Die Veranstaltung wurde von der Premierministerin Kaja Kallas unter Beteiligung des Ministeriums für Wirtschaft und Kommunikation, dem Außenministerium sowie dem Regierungsbüro Estlands organisiert. Unter dem Motto “Refreshing the agenda of democracy and technology” war Ziel des Gipfels, einen Austausch zwischen führenden Akteur*innen der digitalen Welt zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für eine resiliente, responsive und offene Governance zu ermöglichen. Insgesamt nahmen Vertreter*innen aus über 70 Ländern – darunter acht Staats- und Regierungschefinnen sowie EU-Kommissar Thierry Breton teil. Ein besonderer Fokus lag auf der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors und den Potentialen digitaler öffentlicher Infrastruktur (DPI) und Güter (DPG) , unter Einbeziehung von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Vor diesem Hintergrund war der Tallinn Digital Summit insbesondere für die GovStack-Initiative ein zentrales Forum und Partnertreffen. Das BMZ und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit waren in drei Sessions sowie acht bilateralen und multilateralen Treffen  vor Ort vertreten.

    Katharina Mänz, stellvertretende Leiterin des Referats Digitalisierung im BMZ, moderierte vor Ort das GovStack Side Event Panel „Global momentum fpr DPI and DPG in digital cooperation“, welches die aktuelle Ära des wachsenden Interesses an digitaler öffentlicher Infrastruktur und digitalen öffentlichen Gütern präsentierte. Christopher Burns, Chief Digital Development Officer and Director for Technology, USAID und Hoa-Binh Adjemian, Deputy Head of Unit – “An economy that works for people, green, digital and connected”, DG NEAR  nahmen daran teil.

    Im Anschluss an das Panel wurde die erste Kohorte der GovStack Women in GovTech Challenge begrüßt. Für diese feministisch-digitalpolitischen gemeinsamen Aktion haben sich seit dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft (WSIS) 2023  215 Frauen aus der digitalen Verwaltung weltweit für die Teilnahme beworben. Die besten Projekte werden auf dem WSIS 2024 vorgestellt.

    Katharina Mänz stellte die Initiative gemeinsam mit Nele Leosk, Beigeordnete Botschafterin für digitale Angelegenheiten, estnisches Außenministerium und Doreen Bogdan-Martin (ITU) vor.

    Moderiert wurde das Panel von Yolanda Martinez (ITU).

  • Recap: Digitale Innovation und Pandemiebekämpfung (DIPC) – Politische Initiative 2023 im Rückblick

    Re:publica 23: Gleichberechtigt, digital und wirkungsvoll: Finanzierung von digitalen öffentlichen Gütern im Gesundheitsbereich

    Am 6. Juni 2023 veranstalteten die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) gemeinsam eine Podiumsdiskussion auf der Re:publica 2023 in Berlin eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Equal, Digital, and Effective: Finanzierung digitaler öffentlicher Güter im Gesundheitsbereich“.  Ziel der Podiumsdiskussion war es, die Herausforderungen und Chancen zu erörtern, die mit der Finanzierung von digitalen öffentlichen Gütern im Gesundheitsbereich verbunden sind, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, und zwar vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie. Expert*innen von Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Digital Public Goods Alliance (DPGA), UNICEF und der GIZ nahmen an den Diskussionen teil, bei denen es um die Neugestaltung globaler öffentlicher Güter und die Förderung der Beteiligung des Privatsektors und von Partnerschaften zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Innovation digitaler Gesundheitslösungen ging.

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    re:publica 23 – 05. - 07. Juni 2023 — Session: Equal, digital and effective – funding digital public goods in the health space /// Speaker: Karin Källander, Samuel Kamau Mbuthia, Lea Gimpel, Tessa Lennemann
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    re:publica 23 – 05. - 07. Juni 2023 — Session: Equal, digital and effective – funding digital public goods in the health space /// Speaker: Karin Källander, Samuel Kamau Mbuthia, Lea Gimpel, Tessa Lennemann — Foto: Jan Zappner/re:publica
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    re:publica 23 – 05. - 07. Juni 2023 — Session: Equal, digital and effective – funding digital public goods in the health space /// Speaker: Karin Källander, Samuel Kamau Mbuthia, Lea Gimpel, Tessa Lennemann — Foto: Jan Zappner/re:publica
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    re:publica 23 – 05. - 07. Juni 2023 — Session: Equal, digital and effective – funding digital public goods in the health space /// Speaker: Karin Källander, Samuel Kamau Mbuthia, Lea Gimpel, Tessa Lennemann — Foto: Jan Zappner/re:publica
    Ghana: Datenflüsse für eine bessere Zusammenarbeit aufzeichnen  Interoperabilitäts-Workshop in Ghana

    Das DIPC-Projekt führte in Zusammenarbeit mit seinem Durchführungspartner Digital Square und dem Ghana Health Service (GHS) eine umfassende Bewertung der bestehenden Systeme und Arbeitsabläufe im ghanaischen Gesundheitssektor für Impfungen durch. Dazu wurde ein vielseitiger Ansatz verfolgt, der eine Schreibtischuntersuchung, Konsultationen mit Ministerialbeamten und eine umfassende Online-Umfrage in allen 16 Regionen des Landes umfasste. Auch die Endnutzer*innen, insbesondere die regionalen Gesundheitsmanager*innen, trugen ihren Teil dazu bei, indem sie den Bedarf an verbesserten Funktionen und Maßnahmen hervorhoben. Insbesondere der Datenaustausch zwischen den Systemen erwies sich als die am häufigsten geforderte Verbesserung im Rahmen dieser Initiative zur Kartierung des Ökosystems.

    Malawi: Impfstoffabgabe 2.0  Startschuss für die Digitalisierung der Impfstoffabgabe in Malawi

    Im Februar trafen sich Vertreter*innen des malawischen Gesundheitsministeriums (Ministry of Health, Digital Health Unit) mit Mitgliedern des DIPC-Projekts, um das Projekt in Malawi einzuweihen. Das DIPC-Projekt zielt darauf ab, durch die Verbesserung der Arbeitsabläufe bei der Immunisierung ein besseres und dauerhaftes pandemievorbereitetes Gesundheitssystem zu entwickeln. Das DIPC-Projekt arbeitet eng mit der Digital Health Unit von Malawi zusammen, um eine Dokumentation zu erstellen, die das Land dabei unterstützt, die für den Datenaustausch am besten geeigneten Tools zu verstehen, um die Bedürfnisse im Bereich der Immunisierung zu erfüllen und die Aktivitäten mit der Digital Health Strategy von Malawi abzustimmen.

    Peru: Kartierung des digitalen Gesundheitsökosystems zur besseren Nutzung von Gesundheitsdaten

     

    Der Workshop zur Kartierung des Datenökosystems hatte zum Ziel, verschiedene Interessenvertreter*innen aus dem öffentlichen und privaten Sektor in Peru zusammenzubringen. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium (MINSA), der Data4Policy-Initiative und der Digitalen Innovation in der Pandemiebekämpfung (DIPC) der GIZ, in Partnerschaft mit dem Open Data Institute (ODI). Während der Veranstaltung wurden erfolgreiche Erfahrungen mit Data4Policy im Gesundheitskontext ausgetauscht, und es wurde analysiert, wie das ODI zur Stärkung des Ökosystems für Gesundheitsdaten in Peru beitragen könnte. In Gruppenarbeitssitzungen identifizierten die Teilnehmer*innen verbesserungswürdige Bereiche und schlugen konkrete Empfehlungen vor, um die Verteilung von Impfstoffen im Land zu optimieren. Das Ergebnis war eine Zusammenarbeit, die den Grundstein für die Verbesserung der Impfstoffverteilung und die Förderung des Datenaustauschs legte.

    Tansania: Elektronische Immunisierungssysteme  Kartierung des Bedarfs an landesweitem Input

    Der Prozess des Sammelns von Informationen zum Verständnis der verschiedenen Systeme innerhalb der digitalen Gesundheitslandschaft, die zur Unterstützung von Impfdiensten eingesetzt werden, begann. Verschiedene Interessengruppen kamen zusammen, um relevante Informationen zu sammeln und zu analysieren und die Systemauswahl im Rahmen des Projekts zu unterstützen. Danach wurde vereinbart, das als TiMR bekannte Immunisierungssystem zu unterstützen, das vom Gesundheitsministerium (MoH) verwendet wird. Die aktuellen Lücken des Systems wurden anschließend in einem Workshop in Arusha behandelt. Nach dem Workshop zur Validierung der vom MoH gestellten Systemanforderungen und zur Lokalisierung des Digital Adaptation Kit (DAK) für die Immunisierung wurde der Plan dem MoH vorgelegt und muss noch genehmigt werden.

    Sierra Leone: Nationale Roadmap für Investitionen in digitale Gesundheit

    Die Nationale Roadmap für Investitionen in die digitale Gesundheit ist ein entscheidendes Instrument in Sierra Leones Bemühungen, die in der Nationalen Strategie für digitale Gesundheit festgelegten Ziele zu verwirklichen, mit dem übergreifenden Ziel, die allgemeine Gesundheitsversorgung voranzubringen.

    Diese Roadmap befasst sich mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit fragmentierten digitalen Gesundheitsinitiativen und legt den Schwerpunkt auf koordinierte und priorisierte Maßnahmen. Sie unterstreicht das bestehende Engagement des Landes für die digitale Gesundheit und hebt Stärken wie politische Unterstützung, Governance-Strukturen und aktuelle Projekte und Infrastrukturen im Bereich der digitalen Gesundheit hervor, zeigt aber auch Lücken in Bereichen wie Governance, Regulierung, Finanzierung, Infrastruktur und digitale Kompetenz des Gesundheitspersonals auf.

    Um diese Lücken zu schließen, haben die Beteiligten gemeinsam Empfehlungen vorgeschlagen, die in einen Rahmen für ergebnisorientiertes Management integriert sind. Zur Finanzierung des Plans werden innovative Finanzierungsmechanismen vorgeschlagen, darunter Haushaltszuweisungen und öffentlich-private Partnerschaften, während klare Rollen für Institutionen, Geber*innen und Partner*innen definiert werden, um eine effektive Umsetzung zu gewährleisten. Der Fahrplan umfasst robuste Überwachungs- und Bewertungsmechanismen zur Überwachung der Fortschritte und erkennt die Bedeutung einer kontinuierlichen Koordinierung und nachhaltigen Finanzierung an, um Innovationen im Bereich der digitalen Gesundheit voranzutreiben, insbesondere in Bereichen wie der Impfstofflogistik, um die Gesundheitsergebnisse in Sierra Leone insgesamt zu verbessern.

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    Mexiko: Regionales Forum zur digitalen Transformation

    Das von der GIZ organisierte Regionalforum zur digitalen Transformation in Mexiko-Stadt brachte internationale Führungskräfte und Expert*innen zusammen, um die Bedeutung der digitalen Transformation zu erkunden. In diesem Rahmen veranstaltete das DIPC vier Podiumsdiskussionen zum Thema digitale Gesundheit, in denen beleuchtet wurde, wie Technologie und Datennutzung die globale Gesundheitssicherheit verbessern, Versorgungslücken schließen und unvorhergesehene Herausforderungen bewältigen können.

    Die Sitzungen befassten sich mit verschiedenen Aspekten, darunter die zentrale Rolle digitaler Lösungen bei der Pandemiebekämpfung, die Herausforderungen bei der Integration dieser Tools in bestehende Ökosysteme des Gesundheitswesens, die Notwendigkeit der Schulung von Fachkräften des Gesundheitswesens im Umgang mit digitalen Tools, die Umsetzung der SMART-Richtlinien der WHO in Lateinamerika für standardisierte digitale Gesundheitslösungen und die kritische Notwendigkeit der Interoperabilität und des sicheren grenzüberschreitenden Austauschs von Gesundheitsdaten durch standardisierte Formate und Protokolle. Insgesamt unterstrichen diese Diskussionen die globale Bedeutung der digitalen Gesundheit und förderten die Integration digitaler Lösungen in die Gesundheitssysteme, um die Gesundheitssektoren zu stärken und das Wohlergehen der Bevölkerung weltweit zu sichern.

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  • UNESCO, 7 Place Fontenoy, Paris, Île-de-France, Frankreich

    UNESCO Digital Learning Week

    Die Digital Learning Week ist die Neuauflage der zehnjährigen UNESCO Mobile Learning Week und wird als neue jährliche Flaggschiffveranstaltung der UNESCO zum Thema digitales Lernen dienen, um die menschenzentrierte digitale Transformation der Bildung zu steuern. Ziel ist die Einberufung persönlicher Veranstaltungen, um die globale Gemeinschaft von politischen Entscheidungsträgern, Praktikern, Pädagogen, Partnern aus dem Privatsektor, Forschern und Entwicklungsagenturen wieder zusammenzubringen, um gemeinsam auf die neue Dynamik rund um das digitale Lernen zu reagieren.

    Die Eröffnungsausgabe der Digital Learning Week wird sich eingehend mit öffentlichen digitalen Lernplattformen und generativer KI befassen und untersuchen, wie beide gesteuert werden können, um die humanistische Bildung zu stärken und zu bereichern.

    atingi, die digitale Lernplattform des BMZ, wird in der Breakout Session 3.2 „Promoting inclusion and gender equality in the use of platforms for education“ mit dem Vortrag „Empowering marginalized communities through inclusive EdTech for public good“ vorgestellt. atingi wird dabei bereits umgesetzte inklusive EdTech Initiativen vorstellen: die atingi IVR Lösung in Benin und das Femprenuership-Projekt in Togo.

    Die Veranstaltung findet persönlich im UNESCO-Hauptquartier in Paris, Frankreich, statt. Um eine maximale Reichweite und Inklusivität sicherzustellen, werden die Plenarsitzungen, Podiumsdiskussionen und öffentlichen Vorträge per Livestream übertragen, und es wird eine Interpretation in Englisch und Französisch angeboten. Bitte beachten Sie, dass die atingi-Session nicht per Livestream übertragen wird.

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  • Telekom Hauptstadtrepräsentanz, Berlin

    Berlin Startupnight: What does it take to become a Unicorn in Europe and the Global South?

    Unternehmer*innen aus Entwicklungsländern gehören zu den kreativsten, widerstandsfähigsten und einfallsreichsten Gründer*innen weltweit. In vielerlei Hinsicht sind ihre Erfahrungen denen ihrer Kolleg*innen aus Europa und den USA ähnlich. Einige Dinge sind jedoch bemerkenswert anders. Auf der Startupnight Berlin am 01. September 2023 haben sie selbst davon erzählt – von dynamischen Newbies bis hin zu etablierten Gründer*innen. Auf Einladung des Netzwerks [digital.global] des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kamen Startups aus Afrika, Asien und Lateinamerika nach Berlin und stellten uns  die Startup-Szenen ihrer Länder vor.

    Ihren Abschluss fand die Veranstaltung mit dem Panel des [digital.global] Netzwerks: „Was braucht es, um ein Unicorn im Globalen Süden zu werden?“ 

    Nach einer Begrüßung durch Martin Wimmer, CDO BMZ vermittelte Dr. Wolfgang Gründiger, Chief Digital Evangelist des Solarenenergie-Unternehmens Enpal mit Sitz in Berlin die Perspektive eines deutschen Unicorns. Die Perspektiven von innovativen Startups  aus dem Globalen Süden wurden von fünf jungen Tech-Gründer*innen aus Asien, Afrika und Lateinamerika in kurzen Pitches ihrer Geschäftsmodelle vermittelt, die von Agrartechnologie über IoT bis hin zu KI-Anwendungen reichen.

    Diese erfolgreichen Tech-Unternehmer*innen berichteten von ihrem Weg zum Erfolg:

    • Neamat El Tazi, COO und Gründerin des Agritech-Startups Abu Erdan
    • Francis Dossou Sognon, CEO und Gründer des Agritech-Startups AgroSfer
    • Hoang Mingh Nguyen, CEO und Gründer des Automation-Startups IoTeamVN
    • Liisa Smits, CEO und Gründerin des Wettervorhersage-Startups Ignitia
    • Kizito Odhiambo, Gründer und CEO des Agritech/Fintech Startups Agribora
    •  Jaroslaw Krasnodebski, Head of Business Development des VR- und EduTech-Startups Dig In Vision, unterstützt durch eine Videobotschaft von Jane Muighai Kamphuis, Geschäftsführerin und Gründerin der Toolkit Foundation als Partner der Make IT Alliance

    Der Livestream der Veranstaltung ist auf dem YouTube Kanal der Startupnight ab Stunde 04:00 abzurufen:

    ZUM Panel

  • Indien, Bangalore

    Recap: Treffen der Digitalminister*innen

    Die G20 Minister*innen für Digitales trafen sich am 19. August 2023 in Bengaluru, Indien und veröffentlichten ein gemeinsames Ergebnisdokument als Höhepunkt von vier vorangegangenen Arbeitsgruppentreffen und vielen Monaten des Austausches zwischen den Delegierten der Länder. In dem gemeinsamen Ergebnisdokument betonten die Minister*innen das große Potenzial grundlegender digitaler Systeme für beispielsweise die Identifizierung von Bürger*innen oder Zahlungen insbesondere für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Sie bekannten sich zu den Grundsätzen, dass solche Systeme, die ganze Gesellschaften prägen werden, in einer Weise geregelt werden sollten, die Inklusion und Wettbewerb sowie die Befähigung von Bürger*innen fördert.

    Sie betonten auch den Wert des Austauschs bestehender Systeme und Erfahrungen zwischen den Ländern. Außerdem wurde hervorgehoben, wie wichtig starke Koordinierung von Maßnahmen sind, um Länder mit niedrigem Einkommen dabei zu unterstützen, diese wichtigen Technologien in ihrem Kampf um Armutsreduzierung und gemeinsamem Wohlstand zu nutzen.

  • BMZ, Berlin

    Recap: Tag der offenen Tür des BMZ

    Tag der offenen Tuer im BMZ, Berlin, 19.08.2023. © copyright Ute Grabowsky/Photothek.net
    Tag der offenen Tuer im BMZ, Berlin, 19.08.2023. © copyright Ute Grabowsky/Photothek.net
    Tag der offenen Tuer im BMZ, Berlin, 19.08.2023. © copyright Ute Grabowsky/Photothek.net

    Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 19.08.23 in Berlin bot sich die Gelegenheit, einen Blick „hinter die Kulissen der Politik“ zu werfen. Die GIZ und das BMZ präsentierten die Gig Economy Initiative  und atingi des [digital.global] Netzwerks mit einer Fotoausstellung, die Einblicke in das Leben von Plattformarbeitenden gewährt sowie den techDetector der GIZ.

  • Virtuelles Event
    11:00 Uhr - 13:00 Uhr CEST

    Webinar: Digitale Arbeitsplattformen auf dem afrikanischen Kontinent

    Grenzen und Möglichkeiten des Wettbewerbsrechts beim Schutz von Gigworkern – Teil fünf der Policy Roundtable Series

    Unsere Gig Economy Initiative hat zu einer weiteren Veranstaltung der Webinar-Reihe zur Gig Economy eingeladen. Der fünfte Roundtable am 26. Juli befasste sich mit der Überschneidung von Kartellvorschriften und digitalen Arbeitsplattformen auf dem afrikanischen Kontinent.

    Besorgnis über die Arbeitsbedingungen auf digitalen Arbeitsplattformen hat zuletzt zu zahlreichen Protesten geführt, während die zunehmende Marktdominanz bestimmter Plattformen in wirtschaftlicher Abhängigkeit der Arbeitnehmer*innen resultiert, die sie anfällig für Ausbeutung macht. Bietet das schnelle Wachstum dieser digitalen Arbeitsplattformen dem Kontinent zunächst Chancen, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf künftige Innovationen, den Markteintritt und den Zugang zu guten Arbeitsplätzen auf dem afrikanischen Markt hat, wenn keine Regulierung stattfindet.

    Die Veranstaltung brachte Expert*innen aus dem ganzen Kontinent zusammen, um die Merkmale des bestehenden Marktes für digitale Arbeitsplattformen, die Auswirkungen der dominierenden Plattformakteur*innen und die Herausforderungen des Wettbewerbs, die sich aus dem derzeitigen System ergeben, zu untersuchen.

    Sprecher*innen: 

    • Maria-José Schmidt-Kessen, Assistant Professor, CEU
    • Bonnita Nyamwire, Head of Research, Pollicy Uganda
    • Florence Abebe, Chief Legal Officer, Federal Competition
      & Consumer Protection Commission Authority Nigeria

    Moderator:

    • Vellah Kigwiru, Doctoral Fellow, Hochschule für Politik, TUM

    Die Veranstaltung diente als wertvolle Ergänzung zu dem von Vellah Kigwiru verfassten Wettbewerbsmodul, das Teil unseres umfassenden 8-moduligen Online-Kurses The Rise and Economics of Digital Labour Platforms über den Aufstieg und die Wirtschaft digitaler Arbeitsplattformen ist.

    Mehr Informationen

     

  • Dakar, Senegal

    Recap: Launch einer Datenstrategie im Senegal

    Im Rahmen der senegalesischen Digitalstrategie 2025 (SN2025) und in Partnerschaft mit Smart Africa und der GIZ durch die politische Initiative Data Economy hat das Ministerium für Kommunikation, Telekommunikation und digitale Wirtschaft (MCTEN) am 25.07.2023 die Schlussfolgerungen und den vollständigen Bericht der nationalen Datenstrategie vorgestellt, die mit den Prioritäten des Landes in Bezug auf nachhaltige Entwicklung, Förderung von Innovation und Wertschöpfung, aber insbesondere digitale Souveränität im Einklang steht.

    Der Prozess, der im März im Rahmen eines integrativen und partizipativen Ansatzes eingeleitet wurde, hat alle Akteur*innen des digitalen Ökosystems einbezogen und zu einem umfassenden Dokument über die nationale Datenstrategie für den Senegal geführt, das mit den Prioritäten des Landes in Bezug auf nachhaltige Entwicklung, Förderung von Innovation und Wertschöpfung und vor allem digitaler Souveränität im Einklang steht. Die Strategie fügt sich nahtlos in die PAP2A-Leitlinien (Adjusted and Accelerated Priority Action Plan) ein, die in der Strategie für den digitalen Senegal mit der Vision „Making data a driver of socio-economic growth, inclusiveness, innovation and international openness by 2028“ festgelegt wurden. Um die festgelegten Ziele bis 2028 zu erreichen, wurden 59 Schlüsselmaßnahmen identifiziert, die umgesetzt werden sollen. Die Zeremonie war auch eine Gelegenheit, die Ergebnisse des Strategieentwicklungsprojekts mit dem gesamten digitalen Ökosystem zu teilen und deren Feedback und Empfehlungen einzuholen.

    „In einer expandierenden digitalen Welt sind Daten von größter Bedeutung. Sie sind der Treibstoff, der die digitale Transformation unserer Länder vorantreibt. Sie spielen eine wesentliche Rolle für eine fundierte Entscheidungsfindung, Innovation, industrielle Entwicklung und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Heute haben wir uns verpflichtet, diese Daten intelligent zu nutzen und gleichzeitig ihre Sicherheit und Integrität zu wahren“, sagte Moussa Bocar Thiam, Minister für Kommunikation, Telekommunikation und digitale Wirtschaft.

    Lacina Koné, CEO von Smart Africa , kommentierte die erfolgreiche offizielle Präsentationszeremonie wie folgt: „Der Senegal hat heute einen neuen Meilenstein erreicht, indem er mit dieser nationalen Datenstrategie das Fundament für sein Datenmanagement gelegt hat. Wir freuen uns sehr, die senegalesische Regierung in diesem Prozess unterstützt zu haben und freuen uns auf die erfolgreiche Umsetzung“.

    „Das GIZ-Programm Data Economy mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Kommission freut sich sehr, die senegalesische Regierung bei der Entwicklung ihrer nationalen Datenwirtschaftsstrategie zu unterstützen. Der Aufstieg der Datenwirtschaft steht im Zentrum der digitalen Transformation. Wir sind davon überzeugt, dass die strategische Nutzung von Daten ein entscheidender Wegbereiter für eine nachhaltige, auf den Menschen ausgerichtete digitale Transformation ist. Die Nationale Datenökonomie-Strategie schafft günstige Rahmenbedingungen für eine integrative digitale Transformation, die offene Innovation und Unternehmertum fördert und die Verbesserung des Wohlergehens der Menschen in den Mittelpunkt stellt“, fügte Bjorn-Soren Gigler, PhD, Leiter der politischen Initiative Data Economy, hinzu.

  • Virtuelles Event
    16:00 Uhr - 18:30 Uhr CEST

    atingi Launch: Open-Source-IVR-Lösung für digitale und inklusive Bildung

    Als Teil des atingi-Ökosystems  hat das atingi4Ag-Projekt in Benin eine quelloffene Interactive Voice Response (IVR)-Lösung entwickelt, um digitales Lernen zugänglicher und integrativer zu machen. In Zusammenarbeit mit drei lokalen Landwirtschaftsverbänden, dem Ministerium für Digitalisierung in Benin und dem Landwirtschaftsministerium in Benin entwickelte das Team eine Schulungslösung, um 90.000 Landwirt*innen und Kleinunternehmen Lerninhalte anzubieten, die über einfache Mobiltelefone oder Smartphones zugänglich sind. Neben der Entwicklung der technischen Lösung ist das Projekt eine Partnerschaft mit dem lokalen Telekommunikationsanbieter Moov Africa eingegangen, um SIM-Karten und ermäßigte Tarife für Anrufe bei den Interactive Voice Response (IVR)-Kursen bereitzustellen. Die IVR-Lernkampagne wurde am 21. Juli 2023 im Moov Africa Konferenzraum in Cotonou, Benin gelauncht und an die Partner*innen übergeben.

    mehr Informationen

  • Virtuelles Event
    16:00 Uhr - 17:30 Uhr CEST

    Launch Event des Reports: „Fairwork Cloudwork Ratings 2023“

    Am 20. Juli wurde der  Fairwork-Bericht: „Work in the Planetary Labour Market: Fairwork Cloudwork Ratings 2023“ veröffentlicht. Die Studie bewertet und benotet grundlegende Fairness-Standards  in Arbeitsvereinbarungen auf 15 webbasierten digitalen Arbeitsplattformen nach den fünf Fairwork-Prinzipien:
    Faire Bezahlung, Bedingungen, Verträge, Management und Vertretung.

    Die diesjährigen Ergebnisse zeigen, dass die Plattformen noch weit davon entfernt sind, die grundlegenden Standards für faire Arbeit zu gewährleisten. Die Untersuchung hat die prekären Bedingungen für die Beschäftigten von Mikroarbeitsplattformen aufgezeigt, die Dienstleistungen wie Datenkommentierung und -etikettierung, Videoauswertung und Modellbewertung für Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) anbieten. Während der Hype auf den Einsatz von KI in der Öffentlichkeit immer größer wird, sind die Arbeitnehmer*innen, die hinter dem Entwurf, dem Bau und dem Testen dieser technologischen Lösungen stehen, nach wie vor mit enormen Herausforderungen konfrontiert und erleben unfaire Arbeitsbedingungen.

    Bei der Auftaktveranstaltung wurden die wichtigsten Ergebnisse des Berichts vertieft,  die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer*innen und die digitale Wirtschaft aufgezeigt und der Weg zur Erreichung von Mindeststandards für faire Arbeit auf dem plattformbasierten Arbeitsmarkt diskutiert. Prof. Mark Graham, Direktor von Fairwork und der leitende Forscher des Berichts, Dr. Jonas Valente stellten die wichtigsten Ergebnisse vor.

    Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen über die Gegenwart und Zukunft von Cloudwork statt.

    Sprecher*innen:

    • Dr. Janine Berg, leitende Ökonomin, Internationale Arbeitsorganisation
    • Esther Gathigi-Kibugi, Landesdirektorin, DOT Kenia

    Der vollständige Bericht ist hier einzusehen.

    mehr Informationen

     

  • Berlin

    Workshop des KI-Observatoriums des BMAS

    Im Workshop haben Vertreter*innen des BMZ, BMAS und BMWK ein gemeinsames Narrativ zu den Schwerpunkten Nachhaltigkeit/Transformation und Gesundheit erarbeitet. Ziele des Workshops waren Vernetzung und Austausch der Maßnahmenverantwortlichen sowie die Identifikation von Kooperationspotentialen.

  • Virtuelles Event
    12:00 Uhr - 13:00 Uhr CEST

    Podiumsdiskussion vor EU-CELAC Gipfel: Steuerung einer inklusiven Twin Transition in Lateinamerika und der Karibik

    Der dritte EU-CELAC-Gipfel hat am 17. und 18. Juli 2023 in Brüssel stattgefunden. Unter dem Motto „Erneuerung der biregionalen Partnerschaft zur Stärkung von Frieden und nachhaltiger Entwicklung“ kamen bei dem Gipfeltreffen Staats- und Regierungschef*innen Europas, Lateinamerikas und der Karibik zusammen, um die Beziehungen zwischen den beiden Regionen zu erneuern und zu stärken.

    Zur Vorbereitung organisierte die Internationale Stiftung EU-Lateinamerika/Karibik verschiedene thematische EU-Lateinamerika/Karibik-Foren, die darauf abzielten, relevante gesellschaftliche Akteur*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Institutionen zusammenzubringen, um Herausforderungen und Chancen für die strategische Partnerschaft zwischen der EU und Lateinamerika/Karibik zu diskutieren.

    Am 14. Juli fand im Vorfeld des Gipfeltreffens eine virtuelle Podiumsdiskussion zum Thema Twin Transition in Lateinamerika und der Karibik – die Perspektive von Jugendlichen und Frauen auf die grüne und digitale Transformation statt.

    Inhalte der Podiumsdiskussion:

    • Einblick in die Perspektive von Frauen und Jugendlichen zum Thema Inklusion in der digitalen grünen Transformation
    • Würdigung des Engagements der EU und der Partner in den EU-Mitgliedstaaten für die Zusammenarbeit und den Einsatz digitaler Innovationen zur Bewältigung globaler Herausforderungen, einschließlich der Klimakrise
    • Möglichkeit für Innovatoren aus der lateinamerikanischen und karibischen Region, insbesondere  Frauen, Jugendliche und marginalisierte Gemeinschaften, ihre Idee bei einem internationalen Wettbewerb zu präsentieren und Unterstützung für dessen Umsetzung zu erhalten, in der Region und weltweit.
    • Mit Fokus auf Frauen, Jugendliche und marginalisierte Communities wird Innovator*innen aus Lateinamerika und der Karibik die Möglichkeit geboten, ihre Ideen für einen internationalen Wettbewerb vorzustellen und so Unterstützung für ein potenzielles Scale-Up auf regionaler und globaler Ebene zu gewinnen.