Gemeinsam gegen die digitale Kluft: EU fördert neue globale Initiative
Frauen sind in der digitalen Welt nach wie vor stark unterrepräsentiert – nur rund ein Fünftel der Führungskräfte in der digitalen Politik sind weiblich. Gleichzeitig könnte die Schließung der digitalen Geschlechterlücke bis 2050 rund 30 Millionen Frauen aus der Armut herausführen.
Genau hier setzt die neue Initiative “Women Leadership in the Public ICT Sector“ der Europäischen Kommission – unter Beteiligung des BMZ und weiteren europäischen Partnern – an: Sie möchte diese Ungleichheiten abbauen, die Führungsrolle von Frauen in öffentlichen IT- und Technologieeinrichtungen fördern, naturwissenschaftliche Kompetenzen von Mädchen und jungen Frauen stärken und somit ihre Teilhabe in der globalen digitalen Wirtschaft ermöglichen. Gleichzeitig treibt die Initiative Cybersicherheit voran, um sichere Online-Räume für alle zu schaffen.
Im Rahmen der Initiative setzt das BMZ Aktivitäten zur Gleichstellung in der digitalen Welt in Kambodscha und Tansania sowie in Lateinamerika und der Karibik um. Dabei wird es von den vor Ort ansässigen Digitalzentren sowie der EU-LAC Digital Alliance unterstützt.
Der Start erfolgt zu einer Zeit, in der die Rechte der Frauen weltweit vor wachsenden Herausforderungen stehen. Das BMZ und Team Europe bekräftigen ihr Engagement für den Schutz und die Förderung der Frauenrechte und betonen die Bedeutung von Gleichstellung als Grundlage für eine inklusive digitale Transformation.