Willkommen im [digital.global] Netzwerk

Was wollen wir erreichen?

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Wir haben uns deshalb einen klar umrissenen inhaltlichen Zielrahmen gesetzt, auf welchen Handlungsfeldern die deutsche Entwicklungspolitik im Themenfeld Digitalisierung Akzente setzen will. Unser Leitfaden dafür sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (VN). Vor allem geht es uns darum, die digitalen Klüfte zwischen Geschlechtern, Ländern und Weltregionen zu überbrücken und eine nachhaltige Entwicklung auch mit digitalen Lösungen zu beschleunigen. Unsere politischen Schwerpunktthemen haben durch die Auswirkungen des Krieges auf Europa und auch in unseren Partnerländern nur noch weiter an Bedeutung gewonnen.

Zu unserem Kooperationsangebot

1. Armut und Hunger wirksam zurückdrängen

2. Just Transition entschieden vorantreiben

3. COVID-19-Pandemie und ihre Folgen bewältigen, neuen Pandemien vorbeugen

4. Feministische Entwicklungspolitik etablieren

Bereits heute setzt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in 90 Ländern weltweit rund 600 Projekte um, die digitale Technologien nutzen. Dabei sind für uns zwei Faktoren entscheidend: die Orientierung an den Bedarfen der Partnerländer einerseits und die Anschlussfähigkeit an bestehende nationale und internationale digitale Agenden andererseits (wie die Digitalstrategie der Bundesregierung, der Digitale Kompass 2030 der EU, die Roadmap für digitale Zusammenarbeit der VN und die Digitale Transformationsstrategie für Afrika 2020–2030).

Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Entwicklungspolitik betrachten wir sowohl auf der Ebene der Branchen: von E-Agriculture bis Industrie 4.0, von E-Commerce bis Smart Energy, von FinTech bis Fem-Tech, von E-Mobility bis E-Government – als auch auf der Ebene der digitalpolitischen Diskurse: von Cyberwar bis Datenschutz, von Green IT bis zu den Arbeitsbedingungen in der Gig Economy.

Um unser Engagement weiter auszubauen und auf die globalen Krisen unserer Zeit gemeinsam zu antworten, brauchen wir starke Partnerschaften. Das BMZ wird daher die technische und finanzielle Zusammenarbeit – multilateral wie bilateral – kontinuierlich auf die sich laufend verändernden Herausforderungen der fortschreitenden digitalen Transformation aller Lebensbereiche anpassen und ausbauen.

Unser Netzwerk [digital.global]

In unserem breiten Netzwerk von bereits weit über 100 Akteuren aus Politik, (Digital-)Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Deutschland, unseren Partnerländern sowie unserem multilateralen Partnersystem bündeln wir die Kräfte, um die globale digitale Transformation sozial-ökologisch und feministisch auszurichten.

Sehen Sie hier, was unsere Partner über den Launch des [digital.global] Netzwerks zu sagen haben.

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Das Netzwerk versteht sich als Plattform für alle Akteure, die im Sinne einer sozial-ökologischen und feministische Digitalisierung arbeiten, und macht Angebote, um die Innovationskraft der Digitalwirtschaft für entwicklungspolitische Ziele zu nutzen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam durch digitale Lösungen das Leben der Menschen in unseren Partnerländern zu verbessern.

Konkret bieten wir mit unseren Initiativen und Partnern im Netzwerk:

  •  Ein Servicecenter für die Digitalwirtschaft
  • Beratung zu Kooperations-, Vernetzungs- und Kofinanzierungsmöglichkeiten
  • Angepasste Förderinstrumente
  • Gemeinsame Veranstaltungen (z. B. Themenworkshops und Dialog-Events)
  • Eine virtuelle Kommunikations- und Dialogplattform [digital.global] inkl. Newsletter
  • Weitere Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Für Fragen der Digitalisierung im Kontext der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem Globalen Süden stehen Ihnen ab sofort die Mitarbeiter*innen des neuen digital.global-Servicecenters unter folgender Adresse zur Verfügung:

info@bmz-digital.global

Das Servicecenter bietet einen Überblick über Ansprechstrukturen, Themen sowie Angebote und organisiert den Austausch dazu im Netzwerk.

 

Das [digital.global] Netzwerk ist eine Initiative von

Unser Kooperationsangebot an Sie

Hier eine beispielhafte Auswahl unserer laufenden Programme und Service-Angebote für Sie. Bei unserer Arbeit nutzen wir die Innovationskraft der Digitalwirtschaft und fördern nachhaltige Lösungen.

Was unsere Partner sagen

Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Svenja Schulze, Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung © BPA / Steffen Kugler

Die Bundesregierung bietet ihren Partnerländern eine werteorientierte internationale Digitalpolitik mit europäischen Standards an. Unser Leitbild ist eine sozial-ökologisch und feministisch ausgerichtete digitale Transformation, die unseren Partnerländern digitale Souveränität ermöglicht und sie in ein weltweit offenes Internet und faire Datenmärkte einbindet.

Stefan Wintels, Vorsitzender des Vorstands, KfW Bankengruppe

Als digitale Transformations- und Förderbank unterstützt die KfW zusammen mit Wirtschaft und Politik die Entwicklung und Umsetzung innovativer und digitaler Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen. Das Netzwerk [digital.global] ist eine großartige Initiative, um dieses Potenzial gemeinsam in Wert zu setzen.

 

Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorstandssprecher, GIZ

Die Digitalisierung ist für uns alle Chance und Herausforderung zugleich. Es ist deshalb überfällig, dass wir unsere Zusammenarbeit global im Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft konsequent stärken. Wir sind gemeinsam reaktionsfähiger und wirksamer – gerade in turbulenten und krisenbehafteten Zeiten! Wir freuen uns darüber, einen Beitrag dazu leisten zu können.

 

Wen spricht das [digital.global] Netzwerk an?

Ob Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft – wir vernetzen, denn eine sozial-ökologische, feministische Digitalisierung geht alle an!

Partnerschaften stärken und IT konsolidieren

 

Das BMZ befindet sich im digitalen Wandel und trägt mit dem [digital.global] Netzwerk dazu bei, dass auch bei der Förderung von IT-Maßnahmen auf Bundesebene an einem Strang gezogen wird. Mit dem Datenlabor des BMZ werden evidenzbasierte Entscheidungen getroffen und mit der IT-Konsolidierung des Bundes wird die IT der Bundesbehörden gebündelt und standardisiert.

Das Datenlabor besteht aus aktuell sieben Data Scientists und ist eine Projektgruppe der Abteilung „Grundsätze und Daten“ des BMZ. Es wendet moderne Verfahren der Datenanalyse und Visualisierung für das BMZ an, etwa über Dashboards, und fördert so evidenzbasierte Entscheidungen. Auch mit fortschrittlicher Softwaretechnik wie dem maschinellen Lernen wird experimentiert, um ganz neuartige Lösungen zu entwickeln. Mit Kursen und Beratungen vermittelt die Gruppe auch Datenkompetenz, damit gemeinsam die Prozesse erarbeitet werden, über dir aus den stark steigenden Datenmengen die richtigen Konsequenzen gezogen werden.

Die IT-Betriebskonsolidierung Bund (BKB) bildet die technische Grundlage für einen sicheren, leistungsfähigen, stabilen und zukunftsfähigen IT-Betrieb des Bundes (Server- und Rechenzentrumsbetrieb). Das Projekt BKB wird im nachgeordneten Bereich des BMF mit dem zentralen IT-Dienstleister, der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ITZBund, durchgeführt. Das ITZBund führt dabei in drei Rechenzentren in Deutschland die IT-Lösungen der Bundesbehörden zusammen. Das ITZBund bietet hierbei Services für den Infrastrukturbetrieb (Bereitstellung und Betrieb der Rechenzentrumsinfrastruktur sowie Netzwerk-, Speicher- und Virtualisierungskomponenten).

Das Programm Dienstekonsolidierung des Bundes wird in Federführung des BMI der Bundesverwaltung bis zum Jahr 2025 für gleichartige Anwendungsfälle einheitliche, leistungsstarke und sichere IT-Lösungen (Software) entwickeln. Diese IT-Lösungen werden derzeit im Rahmen von 41 unterschiedlichen IT-Maßnahmen der Dienstekonsolidierung umgesetzt. Sie sollen in Zukunft rund 200 Bundesbehörden zur Verfügung stehen und dabei die Arbeitsprozesse der Bundesverwaltung digitalisieren und verbessern.

Für das BMZ bedeutet das, es werden in den nächsten Jahren sowohl der IT-Betrieb als auch die IT-Dienste konsolidiert. Der IT-Betrieb wird dabei im Zeitraum 2026-2028 seine serverseitigen IT-Lösungen auf standardisierte Server des ITZBund im Servicemodell „Infrastructure as a Service“ (IaaS) überführen. Im Bereich der Dienstekonsolidierung wird das BMZ zum „Kunden“, der bspw. die E-Rechnung als konsolidierten Dienst nutzt. In den nächsten Jahren werden weitere neue Dienste hinzukommen, die sich auf die digitale Transformation des BMZ auswirken werden.

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